Die Guelaguetza ist das bedeutendste indigene Fest Mexikos, eine Manifestation von Gegenseitigkeit und kollektiver Opfergabe, die die 16 indigenen Völker des Staates Oaxaca im Auditorium Guelaguetza des Cerro del Fortín vereint. An zwei aufeinanderfolgenden Montagen im Juli präsentieren Delegationen aus den 8 Regionen —Cañada, Costa, Istmo, Mixteca, Papaloapan, Sierra Juárez, Sierra Sur und Valles Centrales— ihre traditionellen Tänze, uralte Musik und handbestickte Kostüme, deren Herstellung Monate dauerte.
Geschichte
Das Wort 'Guelaguetza' stammt aus dem Zapotekischen und bedeutet Opfergabe, Zusammenarbeit und Gegenseitigkeit. Das Fest hat präkolumbianische Wurzeln in Agrar-Ritualen, die Centéotl, der Göttin des Mais, gewidmet waren. Nach der spanischen Eroberung verschmolzen dominikanische Mönche die indigenen Feierlichkeiten mit der Feier des 16. Juli, dem Tag der Jungfrau del Carmel, und schufen die Kultursynthese, die wir heute kennen. Die moderne Version des Festivals wurde 1932 anlässlich der Vierhundertjahrfeier von Oaxaca als Stadt institutionalisiert. Heute ist es Immaterielles Kulturerbe des Staates Oaxaca.
🗺️ Anreise
Direktflug nach Oaxaca von CDMX in 1h (Internationaler Flughafen Xoxocotlán). Auch per Straße von Puebla (4,5h) oder CDMX (6h). Hotel in der Altstadt 10 Minuten vom Cerro del Fortín entfernt.
🏨 Unterkunft
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Veranstaltungsdetails
- Wann
- Lunes 3er y 4to de julio
- Dauer
- 2 días
- Veranstaltungsort
- Auditorio Guelaguetza, Cerro del Fortín
- Stadt
- Oaxaca de Juárez
Kategorie
Cultural



